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Erklärvideos

Acht kurze Filme zeigen, wie das Portal und die App benutzt werden jeder unter einer Minute, zusammen 6 Minuten. Mit Untertiteln und Text zum Mitlesen.

Die acht Filme
  1. Die Karte lesen
  2. Eine Sichtung melden
  3. Warnung einrichten
  4. Der Wissensbereich
  5. Wochenberichte und Lage
  6. Die App für unterwegs
  7. Ein Nest finden
  8. Konto und Datenschutz

Lieber lesen? Jede Funktion ist auch schriftlich beschrieben: die App Bildschirm für Bildschirm, häufige Fragen und das Fachwissen zur Art.

1

Die Karte lesen

Zeitraum wählen, Quellen ein- und ausblenden, Punkte anklicken und den Zeitraffer der Ausbreitung starten.

0:57
Text zum Mitlesen

Die Startseite von velutinafinder.de zeigt eine Karte mit allen bekannten Sichtungen der Asiatischen Hornisse in Europa. Jeder Punkt steht für einen Fund.

Oben links wählen Sie den Zeitraum: die letzten dreißig Tage, zwölf Monate oder alles, was vorliegt. Darunter sehen Sie, woher die Daten stammen: eigene Meldungen, GBIF, iNaturalist und Observation.org. Jede Quelle lässt sich einzeln ein- und ausblenden.

Wenn Sie hineinzoomen, teilen sich die Häufungen in einzelne Punkte auf. Ein Klick auf einen Punkt zeigt Datum, Quelle und, sofern vorhanden, ein Foto.

Der rote Knopf oben links startet den Zeitraffer. Er zeigt, wie sich die Art seit dem ersten Fund in Frankreich im Jahr zweitausendvier über Europa ausgebreitet hat.

Zur Karte →

2

Eine Sichtung melden

Ort setzen, Art des Fundes wählen, Fotos anhängen, Flugrichtung angeben : in zwei Minuten, ohne Konto.

0:55
Text zum Mitlesen

Eine Sichtung zu melden dauert zwei Minuten und braucht kein Konto.

Zuerst der Ort. Sie können den aktuellen Standort verwenden, die Nadel auf der Karte verschieben oder eine Adresse suchen. Der Ort ist die einzige Pflichtangabe: Alles Weitere ist freiwillig.

Dann wählen Sie, was Sie gesehen haben: ein Tier, ein Nest, oder ein bereits entferntes Nest.

Ein Foto ist der schnellste Weg, eine Verwechslung mit der heimischen Hornisse auszuschließen. Bis zu drei Aufnahmen sind möglich; sie werden nach dem Absenden automatisch vorgeprüft.

Unter „Weitere Angaben" können Sie die Flugrichtung einstellen. Diese Angabe hilft anderen bei der Nestsuche, denn die Tiere kehren auf geradem Weg heim.

Mit dem Absenden erscheint Ihre Meldung als Punkt auf der öffentlichen Karte. Übertragen werden Ort, Zeit und Ihre Angaben, kein Name, keine Adresse.

Sichtung melden →

3

Warnung einrichten

Bis zu fünf Standorte, E-Mail-Bestätigung, Mitteilung aufs Gerät und die Frage, welcher Umkreis sinnvoll ist.

0:54
Text zum Mitlesen

Die Warnfunktion benachrichtigt Sie, sobald in Ihrer Nähe eine Sichtung gemeldet wird.

Tippen Sie auf die Karte, um einen Standort zu setzen. Bis zu fünf Orte sind möglich, etwa Bienenstand, Zuhause und Vereinsgelände. Die Nadeln lassen sich verschieben.

Dann hinterlegen Sie Ihre E-Mail-Adresse. Sie bekommen einmalig eine Bestätigung; erst danach geht etwas raus. Abbestellen können Sie mit einem Klick in jeder Nachricht.

Wenn Sie möchten, kommt die Warnung zusätzlich sofort als Mitteilung aufs Gerät, auch wenn die Seite geschlossen ist. Auf dem iPhone müssen Sie die Seite dafür erst zum Startbildschirm hinzufügen.

Welcher Umkreis sinnvoll ist? Messungen mit Funksendern zeigen: Ein Nest liegt meist innerhalb eines Kilometers vom Ort der Beobachtung. Fünf oder zehn Kilometer treffen also fast sicher jede Meldung, die für Ihren Stand zählt.

Warnung einrichten →

4

Der Wissensbereich

Sieben Seiten mit belegten Fakten: Erkennen, Verwechslung, Jahreszyklus, Rechtslage, Bienenstand, Sekundärnester.

0:54
Text zum Mitlesen

Unter „Wissen" finden Sie sieben Seiten mit belegten Fakten zur Asiatischen Hornisse.

Die erste hilft beim Erkennen: fünf Merkmale, die zur sicheren Bestimmung reichen. Das wichtigste sind die gelben Beinenden: Die heimische Europäische Hornisse hat durchgehend braune Beine.

Die zweite Seite behandelt die Verwechslung. Die Europäische Hornisse ist in Deutschland besonders geschützt. Wer sie verwechselt und ihr Nest zerstört, macht sich strafbar.

Weitere Seiten erklären den Jahreszyklus, was bei einem Fund zu tun ist, die Rechtslage und Meldewege je Bundesland, den Schutz des Bienenstands und die Sekundärnester im Herbst.

Jede Aussage ist mit einer Quelle belegt. Wo die Faktenlage dünn ist, steht das ausdrücklich dabei: Wir geben wieder, was Behörden und begutachtete Untersuchungen sagen, und nicht mehr.

Zum Wissensbereich →

5

Wochenberichte und Lage

Wie der Wochenrückblick entsteht, was im Archiv steht und warum manche Vergleiche bewusst fehlen.

0:52
Text zum Mitlesen

Unter „Lage" erscheint jede Woche ein Bericht darüber, was in Europa passiert ist.

Oben steht der jüngste Wochenrückblick als zusammenhängender Artikel: was gemeldet wurde, welche Verfahren sich durchsetzen, welche Zahl heraussticht. Wo es neue Fachveröffentlichungen gibt, folgt ein zweiter Teil, der sie auf Deutsch zusammenfasst und erklärt, was sie für Imker bedeuten.

Darunter liegt das Archiv aller Wochenberichte. Jeder Bericht beginnt mit einer Kurzfassung, dann folgen Zahlen, Themen und die Originalquellen, verlinkt, damit Sie selbst nachlesen können.

Ändert sich die Datengrundlage, sagen wir das. Fehlt eine Quelle, weisen wir keinen Vergleich zur Vorwoche aus, statt eine Zahl zu nennen, die nicht trägt.

Zu den Wochenberichten →

6

Die App für unterwegs

Was die App zusätzlich kann: sofortiger Standort, Meldungen ohne Empfang vorbereiten, Touren aufzeichnen.

0:49
Text zum Mitlesen

Die VelutinaFinder-App gibt es kostenlos für iPhone und Android.

Sie zeigt dieselbe Karte wie die Webseite, funktioniert aber unterwegs besser: Der Standort ist sofort da, die Kamera ist einen Fingertipp entfernt, und Meldungen lassen sich auch ohne Empfang vorbereiten und später senden.

Zusätzlich kann die App etwas, was der Browser nicht kann: Touren aufzeichnen. Wenn Sie ein Nest suchen und Flugrichtungen verfolgen, hält die App Ihren Weg fest: Die Linien zeigen später, wo sich die Richtungen kreuzen.

Wer ein Konto anlegt, findet seine eigenen Meldungen wieder und sieht, ob sie geprüft wurden.

Alle Funktionen sind unter „App" auf der Webseite beschrieben, Bildschirm für Bildschirm.

Zur App-Beschreibung →

7

Ein Nest finden

Die Verfahren im Vergleich, der 0,120-Gramm-Ortungssender und das Zitationsnetz der Untersuchungen.

0:52
Text zum Mitlesen

Unter „Forschung" steht, wie man ein Nest tatsächlich findet.

Die erste Seite vergleicht die Verfahren: das klassische Anlocken an einer Zuckerquelle mit anschließendem Verfolgen der Flugrichtung, die Sendertelemetrie, Drohnen und die akustische Ortung. Zu jedem Verfahren steht, wie lange es dauert, was es kostet und wo seine Grenzen liegen.

Die zweite Seite beschreibt einen Ortungssender, der einhundertzwanzig Milligramm wiegt: leicht genug, dass ein Tier ihn trägt, ohne im Flug behindert zu werden.

Die dritte Seite zeigt das Zitationsnetz der wissenschaftlichen Arbeiten: welche Untersuchung auf welcher aufbaut, und wo sich Ergebnisse widersprechen.

Alle drei Seiten nennen ihre Quellen mit Fundstelle, damit Sie selbst weiterlesen können.

Zur Forschung →

8

Konto und Datenschutz

Wofür ein Konto gut ist, wie die Anmeldung läuft und was gespeichert wird, vollständig.

0:41
Text zum Mitlesen

Ein Konto brauchen Sie nur, wenn Sie Ihre eigenen Meldungen wiederfinden wollen. Melden geht auch ohne.

Sie können sich mit Google, mit Apple oder mit einer E-Mail-Adresse anmelden. Bei der Anmeldung mit E-Mail bekommen Sie einen Bestätigungscode zugeschickt.

Sind Sie angemeldet, wird aus dem Menüpunkt „Anmelden" der Punkt „Meine Meldungen". Dort sehen Sie jede Sichtung, die Sie eingereicht haben, mit Ort, Datum und Prüfstand.

Was wir speichern, steht vollständig in der Datenschutzerklärung: Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Meldungen. Keine Werbung, keine Verfolgung, keine Weitergabe.

Zum Konto →

Häufige Fragen → App-Beschreibung Zur Karte