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Ein Fund — was jetzt zu tun ist

Abstand halten, fotografieren, melden. Ein Nest selbst zu entfernen ist gefährlich und in aller Regel die falsche Entscheidung.

Niemals selbst entfernen. Ein Sekundärnest beherbergt mehrere tausend Tiere und wird aggressiv verteidigt. Die Entfernung gehört in die Hände sachkundiger Personen mit Schutzausrüstung und Spezialgerät [1].

Die drei Schritte

1

Abstand halten

Nicht erschüttern, nicht bewerfen, nicht mit Wasser bespritzen. Ruhe bewahren und den Bereich verlassen [1].

2

Aus sicherer Entfernung fotografieren

Ein Bildbeleg ist bei fast allen Meldestellen Voraussetzung [2]. Er verhindert außerdem, dass ein Nest der geschützten heimischen Hornisse zerstört wird.

3

Melden

An die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises oder das Meldeportal des Bundeslands — und hier auf der Karte, damit andere in der Nähe es sehen [1].

Wo das Nest wahrscheinlich steht

Wer eine jagende Hornisse am Bienenstand sieht, hat das Nest meist in der Nähe. Messungen mit Funkchips ergaben einen Sammelradius von etwa einem Kilometer um das Nest; die Heimfindefähigkeit reicht bis fünf Kilometer, das ist aber der Ausnahmefall [3].

Was die Forschung zur Nestsuche sagt — Funksender, Radar, Wärmebild und warum ein Richtmikrofon nicht hilft.

Wer entfernt, und wer zahlt

Auf privatem Grund trägt die Eigentümerin oder der Eigentümer die Verantwortung. Die Beseitigung sollte durch Fachleute erfolgen — Schädlingsbekämpfer oder dafür geschulte Imkerinnen und Imker [2].

Was sich nicht belegen ließ

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